Produktdaten für KI-Einkaufsagenten: Was B2B-Hersteller jetzt tun sollten

Einkäufer recherchieren zunehmend mit KI. Wer seine Produkte nur als PDF-Katalog anbietet, taucht in deren Antworten nicht auf.

Im B2B-Einkauf verändert sich gerade, wie Lieferanten gefunden werden. Einkäufer fragen KI-Assistenten nach passenden Produkten, und erste Einkaufsagenten holen Angebote selbstständig ein. Analysten erwarten, dass bis 2028 ein großer Teil des B2B-Einkaufs über solche Agenten läuft.

Warum Produktdaten entscheiden

KI-Agenten vergleichen strukturierte Daten: Maße, Normen, Materialien, Preise, Verfügbarkeit. Fehlen Angaben, fragen sie nicht nach, sondern greifen zum nächsten Anbieter. Viele Kataloge im Maschinenbau und technischen Großhandel bestehen jedoch noch aus PDFs, Tabellen in Datenblättern und Werbetexten.

Was jetzt zu tun ist

  • Bestandsaufnahme: Wie antworten ChatGPT, Claude oder Perplexity heute auf typische Einkäuferfragen in Ihrem Segment?
  • Strukturieren: Produktattribute aus PDFs und ERP-Exporten extrahieren und nach Klassifikationen wie ETIM oder ECLASS vereinheitlichen
  • Vervollständigen: Lücken bei Maßen, Normen und Verfügbarkeit schließen
  • Bereitstellen: eine maschinenlesbare Schnittstelle für Produkte, Preise und Verfügbarkeit anbieten
  • Beobachten: regelmäßig prüfen, ob und wie oft Ihr Unternehmen in KI-Antworten genannt wird

Der Aufwand lässt sich gut abschätzen, wenn zunächst eine einzige Produktlinie vollständig umgewandelt wird.

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