Branche: Contact-Center-Dienstleister

KI für Contact-Center-Dienstleister

Contact-Center-Dienstleister arbeiten für mehrere Auftraggeber, mit Servicelevels, die eingehalten werden müssen, und mit Personal, das schwer zu finden ist. KI kann Nacharbeit verkürzen, einfache Anliegen übernehmen und Auftraggebern zeigen, warum ihre Kunden anrufen. Entscheidend ist, dass Mandantentrennung, Mitbestimmung und KI-Verordnung von Anfang an mitgeplant sind.

Kennzahlen
Servicelevel, Gesprächsdauer, Nacharbeitszeit, Erstlösungsquote
Besonderheit
Mehrere Auftraggeber mit eigenen Daten, Prozessen und Vorgaben
Rahmen
§ 87 BetrVG, § 201 StGB, DSGVO, KI-Verordnung

Was dazugehört

Regeln, die in der Branche mitgeplant werden

Mitbestimmung des Betriebsrats

Software, die Gespräche auswertet, ist in aller Regel geeignet, Verhalten oder Leistung zu überwachen. Dann bestimmt der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mit. Wir liefern die Unterlagen für eine Betriebsvereinbarung.

Keine Emotionserkennung bei Mitarbeitenden

Die KI-Verordnung verbietet seit Februar 2025, Emotionen von Beschäftigten am Arbeitsplatz zu erkennen, etwa aus der Stimme. Eine Auswertung, worum es im Gespräch ging, ist davon nicht betroffen. Wir trennen beides sauber.

Aufzeichnung nur mit Einwilligung

Gespräche ohne Einwilligung aufzuzeichnen ist strafbar (§ 201 StGB). Ansage, Einwilligung und Löschfristen gehören deshalb zum Konzept, auch wenn Gespräche nur transkribiert werden. Dazu kommt der Hinweis, dass eine KI spricht.

Pflichten und Fristen im Überblick: KI-Verordnung · Sicherheit und Datenschutz

Messbar

Woran sich der Nutzen messen lässt

Welche Kennzahlen zählen, legen wir vor dem Start gemeinsam fest. Gemessen wird mit Zahlen aus Ihren Systemen, vorher und nachher.

  • Nacharbeitszeit pro Kontakt
  • Servicelevel in Spitzenzeiten
  • Anteil der Kontakte, die der Voicebot abschließend erledigt
  • Einarbeitungszeit neuer Agents je Auftraggeber

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Layerstone ist neu gegründet. Statt Referenzen zeigen wir, wie ein Ergebnis aussieht: in den Beispielergebnissen und in der Live-Demo.

Weitere Branchen

Dürfen wir Gespräche mit KI auswerten?

Ja, wenn die Voraussetzungen stimmen: eine Rechtsgrundlage für Aufzeichnung und Auswertung, eine Vereinbarung mit dem Auftraggeber, eine Betriebsvereinbarung und ein Löschkonzept. Verboten ist, Emotionen der Mitarbeitenden zu erkennen.

Wie bleiben die Daten verschiedener Auftraggeber getrennt?

So planen wir es: Jeder Auftraggeber bekommt eine eigene, getrennte Umgebung mit eigenen Daten, Berechtigungen und Protokollen. Wissen und Gespräche eines Auftraggebers fließen nie in die Antworten für einen anderen.

Ersetzt ein Voicebot unsere Agents?

Nein. Er übernimmt klar geregelte Anliegen und fängt Spitzen ab. Gespräche mit Beratungsbedarf, Beschwerden und alles Unklare gehen an Menschen, mit einer Zusammenfassung, damit niemand zweimal fragen muss.

Wie rechnet sich KI, wenn wir nach Minuten abrechnen?

Kürzere Gespräche und weniger Nacharbeit senken bei Minutenabrechnung zunächst den Umsatz. Eine Möglichkeit ist, mit dem Auftraggeber auf Preise je Kontakt oder je gelöstem Anliegen umzustellen. Die Zahlen für dieses Gespräch liefert eine Gesprächsanalyse.

Preise auf Anfrage

Lassen Sie uns über Ihr Vorhaben sprechen.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, ob und wie wir helfen können. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot zum Festpreis.

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