Branche: Versicherungen

KI für Versicherungen

Versicherer haben viele Kontakte mit gleichem Muster: Schadenmeldung, Adressänderung, Fragen zu Beitrag und Vertrag. Dazu kommen Bestandsdaten aus mehreren Systemen und Bedingungswerke aus vielen Jahrgängen. KI hilft, wenn sie auf saubere Daten zugreift und in den Rahmen passt, den DORA, Datenschutz und Schweigepflicht setzen.

Typische Anliegen
Schadenmeldung, Vertrags- und Adressänderung, Beitragsfragen, Anfragen von Vermittlern
Daten
Bestandssysteme mehrerer Sparten, Partnerdaten, Bedingungswerke und Annahmerichtlinien
Rahmen
DORA, DSGVO, § 203 StGB, KI-Verordnung

Was dazugehört

Regeln, die in der Branche mitgeplant werden

DORA statt VAIT

Seit 17. Januar 2025 gilt für Versicherer der Digital Operational Resilience Act, die VAIT sind aufgehoben. Ein KI-Dienstleister gehört damit ins Informationsregister, und der Vertrag muss die DORA-Anforderungen erfüllen. Die nötigen Angaben bekommen Sie vor Projektstart.

Schweigepflicht und Gesundheitsdaten

Für Kranken-, Lebens- und Unfallversicherer gilt die Schweigepflicht nach § 203 StGB, Dienstleister werden entsprechend zur Verschwiegenheit verpflichtet. Gesundheitsdaten sind besonders geschützt und werden nur verarbeitet, wo die Aufgabe es erfordert.

KI-Verordnung

Risikobewertung und Preisbildung in der Lebens- und Krankenversicherung gelten als Hochrisiko-Anwendung, mit Pflichten ab Dezember 2027. Ein Voicebot für die Schadenmeldung gehört nicht dazu, muss sich aber als KI zu erkennen geben.

Pflichten und Fristen im Überblick: KI-Verordnung · Sicherheit und Datenschutz

Messbar

Woran sich der Nutzen messen lässt

Welche Kennzahlen zählen, legen wir vor dem Start gemeinsam fest. Gemessen wird mit Zahlen aus Ihren Systemen, vorher und nachher.

  • Zeit von der Schadenmeldung bis zum vollständigen Fall
  • Anteil der Erstmeldungen ohne Rückfrage
  • Erreichbarkeit bei Spitzen, etwa nach einem Unwetter
  • Suchzeit im Innendienst für Bedingungen und Richtlinien

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Layerstone ist neu gegründet. Statt Referenzen zeigen wir, wie ein Ergebnis aussieht: in den Beispielergebnissen und in der Live-Demo.

Weitere Branchen

Darf ein Voicebot Schadenmeldungen aufnehmen?

Ja. Er muss sich zu Beginn als KI zu erkennen geben, und die Daten werden nach den Regeln der DSGVO verarbeitet. Die Entscheidung über die Regulierung bleibt bei Ihren Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern.

Was bedeutet DORA für ein KI-Projekt?

Der KI-Dienstleister ist ein IKT-Drittdienstleister im Sinne von DORA. Er wird in Ihr Informationsregister aufgenommen, und der Vertrag enthält die dort geforderten Punkte, etwa zu Sicherheit, Orten der Datenverarbeitung und Kündigung. Die dafür nötigen Angaben stellen wir bereit.

Ist KI in der Versicherung eine Hochrisiko-Anwendung?

Nur in bestimmten Fällen. Die KI-Verordnung nennt KI zur Risikobewertung und Preisbildung in der Lebens- und Krankenversicherung. Für Kundenservice, Schadenaufnahme oder Wissenssuche gelten die allgemeinen Pflichten, vor allem der Hinweis, dass eine KI spricht oder schreibt.

Können auch Vermittler den Wissensassistenten nutzen?

Ja, wenn Sie das wollen. Welche Inhalte Vermittler sehen, legen Sie über Berechtigungen fest, zum Beispiel Produktinformationen und Annahmerichtlinien, aber keine internen Kalkulationsgrundlagen.

Preise auf Anfrage

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Im kostenlosen Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, ob und wie wir helfen können. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot zum Festpreis.

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